Drei Fragen an Helene Maqua:Tag der Pflege: Herausforderungen und Chancen
Der Tag der Pflege macht jedes Jahr auf die Bedeutung professioneller Pflege aufmerksam. Warum verdient der Aktionstag aus Ihrer Sicht besondere Aufmerksamkeit?
Der Tag der Pflege ist ein gutes Zeichen, die Arbeit, die Pflegende in der ambulanten Pflege bei Patienten zuhause, in stationären Einrichtungen oder in Krankenhäusern leisten, in den Mittelpunkt des Interesses zu stellen. Hier ist eine Berufsgruppe, die sehr nah am anderen Menschen arbeitet und deshalb mit allen Schwierigkeiten des Lebens anderer Menschen in Berührung kommt und Hilfe leistet.
Wo sehen Sie derzeit die größten Herausforderungen – und Chancen in der Pflege?
Aufgrund des demographischen Wandels steigt die Zahl der Pflegebedürftigen deutlich an. Dabei ist es herausfordernd, allen Betroffenen im Rahmen der Daseinsvorsorge qualitativ gute Leistungen anbieten zu können. Gleichzeitig kann durch intelligente Technik die Arbeit unterstützt werden. Z. B. erleichtern Sprachprogramme die Erstellung der Pflegedokumentation, damit wieder mehr Zeit für die Pflegebedürftigen zur Verfügung steht.
Welche Rolle spielen Menschlichkeit, Zuwendung und gesellschaftliche Anerkennung im Pflegealltag aus Ihrer Sicht?
Ohne Empathie für die Mitmenschen und eine Beherztheit bei Hilfeleistungen, die sehr intim sind, wie z. B. beim Waschen und Duschen, geht die Arbeit nicht. Und das wird auch von den Patienten und Pflegebedürftigen wahrgenommen und gewertschätzt. Ein guter Nebeneffekt des internationalen Tags der Pflege ist auch die Gewinnung von Nachwuchs: Die Pflegeschulen verzeichnen zur Zeit noch ausreichend Auszubildende.
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