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„Ergreifen, verkünden, erfüllen“:Vier neue Diakone für das Erzbistum Köln geweiht

In der Steyler Missionskirche in Sankt Augustin hat Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp am Sonntag (31. Mai) vier Priesteramtskandidaten zu Diakonen geweiht.
Datum:
1. Juni 2026
Von:
Newsdesk/hms
In der vollbesetzten Steyler Missionskirche in Sankt Augustin hat Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp am Sonntag (31. Mai) vier Priesteramtskandidaten zu Diakonen geweiht.

Caspar Völzgen, Thiemo Kraus, Duc-Y Bui und Dustin Walseck empfingen durch Handauflegung und Gebet die erste Stufe des Weihesakramentes und treten damit in die letzte Phase ihrer Vorbereitung auf die Priesterweihe ein.

In seiner Predigt stellte Schwaderlapp das Evangelium und dessen glaubwürdige Verkündigung in den Mittelpunkt des diakonalen Dienstes. Das Evangelienbuch, das den Weihekandidaten überreicht wird, sei zugleich Programm für ihr künftiges Wirken. Die Worte des Weiheritus fasste er als drei Leitbegriffe zusammen: „Ergreifen, verkünden, erfüllen.“ Die neuen Diakone seien berufen, das Wort Gottes mit offenem Herzen anzunehmen, es mutig weiterzugeben und das Verkündete im eigenen Leben sichtbar werden zu lassen.

Dabei erinnerte der Weihbischof daran, dass die Kirche nicht aus eigener Kraft wirke. „Wir sind nicht die Retter der Welt, aber Gott will durch uns in dieser Welt wirken“, sagte er. Die Weihe bedeute deshalb vor allem, sich von Christus in Dienst nehmen zu lassen. Immer wieder ermutigte Schwaderlapp die Kandidaten, sich „von Gott ergreifen“ zu lassen und ihr Leben als Werkzeug in seinen Händen zu verstehen.

Mit Blick auf die Glaubensverkündigung zitierte der Weihbischof die heilige Mutter Teresa: „Sorgt dafür, dass die, die zu euch kommen, ein wenig glücklicher von euch weggehen.“ Verkündigung brauche „ein großes Herz für Gott und ein großes Herz für die Menschen“. Zugleich dürfe die Kirche nicht zulassen, „dass das Wort ‚Gott‘ aus dem Alltag und aus unserem Wortschatz verschwindet“.

Zum Ende der Feier wandte sich Schwaderlapp besonders an die jungen Gottesdienstbesucher. Ausgehend von seiner eigenen Berufungsgeschichte sagte er: „Der liebe Gott will von jedem von uns was. Und er wird euch einen Weg zeigen, der der beste für euch ist. Es wird kein bequemer Weg sein, aber ein erfüllender Weg.“ Christen seien eingeladen, sich „vertrauensvoll in Gottes Hände zu legen“ und mit Zuversicht ihren Weg zu gehen.

Nach der Weihe werden die vier Neudiakone in verschiedenen Gemeinden und pastoralen Einsatzfeldern tätig sein. Dort und im Seminar setzen sie ihre Ausbildung fort, bevor sie die Priesterweihe empfangen.

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